Update Unternehmensbewertung

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Update Unternehmensbewertung

Aktuelle Trends in der Unternehmensbewertung

SEMINARZIELE

Die Unternehmensbewertung hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Die wichtigsten Anstöße kamen dabei regelmäßig aus der Wissenschaft, genauer: aus der Kapitalmarkt- und Finanzierungstheorie. Ein gutes Beispiel dafür ist die Anwendung des CAPM bei der Ermittlung von Eigenkapitalkosten. Nicht alle Konzepte aus der Wissenschaft konnten sich in der Bewertungspraxis durchsetzen; manches hatte sich als zu komplex für die praktische Anwendung herausgestellt. Dennoch gibt es einige theoretische Konzepte, die sich nach entsprechendem „Abschleifen“ gut eignen, um zentrale, praxisrelevante und aktuelle Problemstellungen in der Unternehmensbewertung anzugehen und zumindest abzumildern.

Programminhalte

•    Insolvenz, Insolvenzkosten und Unternehmenswert: Die in den einfachen Bewertungsmodellen unterstellte unendliche Lebensdauer eines Unternehmens ist vollkommen unrealistisch. Vor dem Hintergrund der tatsächlichen Lebensdauer ist die Frage deshalb nicht ob, sondern wie die mögliche Insolvenz in das Bewertungskalkül eingebaut werden soll. Im Seminar werden verschiedenen Anforderungen an ein Bewertungsmodell diskutiert, das die mögliche Insolvenz des zu bewertenden Unternehmens berücksichtigt. Basierend auf unterschiedlichen Anforderungen (vom Mindestniveau bis zur komplexeren „Luxusvariante“) werden Lösungsvorschläge aufgezeigt und deren praktische Anwendung demonstriert.

•    Wachstum in der ewigen Rente: Der „Standard-Streitpunkt“ bei Kaufpreisverhandlungen ist die angenommene Wachstumsrate in der Berechnung des Terminal Value. Im Seminar wird gezeigt, wie mit Hilfe eines recht einfachen Bewertungsmodells ein „Sanity Check“ der Wachstumsrate durchgeführt und unplausible, wertvernichtende Wachstumsannahmen erkannt und korrigiert werden können. Dabei wird auch auf die Bedeutung der Inflation für die Schätzung der Wachstumsrate eingegangen. Schließlich zeigt das Seminar auch, wie mit Hilfe von „Fade“-Raten das Abtauen von Überrenditen in das Bewertungskalkül eingebaut und dabei auch einige „klassische“ Kunstfehler in Bewertungsgutachten verhindert werden können.

•    Weitere mögliche Zweifelsfragen in der Unternehmensbewertung: Neben den beiden genannten großen Problemkreisen werden noch weitere Problemstellungen und deren mögliche Lösung diskutiert:
o    Die Berücksichtigung von Gesellschafterdarlehen in der Unternehmensbewertung
o    Leasing und Unternehmensbewertung
o    Factoring, Cash und Unternehmensbewertung
o    Excess Cash, operating Cash und trapped Cash in der Unternehmensbewertung
o    Verschuldungsgrad, Kreditlaufzeit und steuerliche Vorteile aus der Fremdfinanzierung
o    Die Bewertung von Wachstumsunternehmen: die „Venture Capital Methode“ und ihre Fallstricke

Der Charakter des Seminars ist stark interaktiv; Ziel ist auch der Austausch und die gemeinsame Bewertung unterschiedlicher Lösungsvorschläge. Viele der hier diskutierten Lösungsmöglichkeiten entstanden auf Anregung und im Austausch mit Praktikern, die auf die entsprechenden Probleme in der Bewertungspraxis aufmerksam machten und nach möglichen Lösungen suchten. Die Seminarteilnehmer sind eingeladen, auch konkrete Frage- und Problemstellungen aus ihren täglichen Bewertungspraxis in die Diskussion einzubringen. Falls es über die o.a. Themen zusätzliche spezifische Fragestellungen in der Unternehmensbewertung gibt, können diese gerne vorab zugeschickt werden. Diese werden dann in einer entsprechenden Diskussion in das Seminar einbezogen.

Tickets
1.059,10 €
Ticket
netto 890,00 €
Referent
Prof. Dr. Bernhard Schwetzler
Lehrstuhlinhaber für Finanzmanagement an der Handelshochschule Leipzig (HHL)
Veranstaltungsdetails
Partner
Ansprechpartner

Michelle Zamzow Inhalt und Konzeption

Telefon: +49 (0)211 887-1488

E-Mail: m.zamzow@fachmedien.de

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