Intensivkurs Risikomanagement

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Für Fach- und Führungskräfte im Bereich Finance

Zum Thema

In der aktuellen ökonomischen und politische Situation sehen sich viele Unternehmen zusätzlichen Risiken in Form von steigenden Energiepreisen, volatilen Wechselkursen, steigenden Zinssätzen und ggf. zunehmenden politischen Risiken ausgesetzt. Deshalb gewinnt ein stringentes, auf das Geschäftsmodell des Unternehmens abgestimmtes Risikomanagement zunehmend an Bedeutung.

Der Intensivkurs Risikomanagement trägt dieser Bedeutung Rechnung und zeigt die Vorteile auf, die sich aus einer solchen Politik für das Unternehmen und seine Investoren ergeben. Dabei werden Konzepte zur Messung und Steuerung nicht nur theoretisch dargestellt und erläutert; die entsprechenden Verfahren werden von den Teilnehmern selbst mithilfe von Excel in direkt anwendbare Modelle umgesetzt.

Der Intensivkurs Risikomanagement im Bereich Finance bietet Ihnen genau diese Chance, sich in diesem Themenbereich fit zu machen – kompakt, fundiert und praxisnah.

Lernen Sie in unserem Intensivkurs

  • Konzepte zur Messung der Risikoexposure kennen,
  • Finanzinstrumente zur Änderung der Risikoexposure einzusetzen,
  • den Weg zur Ableitung einer optimalen Risikoexposure zu gehen und
  •  wie Sie konkret das Risikomanagement ausgestalten.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Intensives gemeinsames Lernen mit begrenzter Gruppengröße
  • Top Experten begleiten Sie dabei, sicher und kompetent im Risikomanagement zu arbeiten und als Berater nach innen zu wirken
  • Praxisnahes Training, kompakt und verständlich aufbereitet

Zielgruppe

Der Intensivkurs richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen und Banken sowie Finanzdienstleistungen, die sich um das Risikomanagement im Bereich Corporate Finance, Finance und Gesamtbanksteuerung kümmern.

Veranstaltungsdetails

Lernen Sie an drei Abenden kompakt - fundiert und praxisnah das Wichtigste über Risikomanagement in den Bereichen Corporate Finance, Finance und Gesamtbanksteuerung kennen:

  • Einführung: Was kann Risikomanagement leisten (und was nicht)? – der richtige Blick auf Risikomanagement

  • Konzepte zur Messung der Risikoexposure

    Die Kenntnis und Messung der aktuellen Risikoexposure ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein angemessenes Risikomanagement. Dies umfasst zunächst die Erfassung und Kenntnis aller relevanten Risikofaktoren die potenziell die relevante Zielgröße (z.B. Cashflow, Gewinn) negativ beeinflussen können; hierzu zählen neben politischen Risiken (Enteignung, militärische Auseinandersetzungen) auch negative Veränderungen von Preisen (z.B. Energie) oder Finanzierungsbedingungen (Zinsen).

    Dieser Abschnitt diskutiert verschiedene Konzepte zur Messung der Risikoexposure (Sensitivitäten, Value at Risk, Volatilitäten) und zeigt deren Einsatz mit Hilfe von Excel Modellen.

  •  Instrumente zur Änderung der Risikoexposure

    Im Mittelpunkt stehen Finanzderivate als Instrumente zur Veränderung der Risikoexposure des Unternehmens. Es werden die wichtigsten Instrumente wie Forwards, Futures, Optionen, Swaps zur Steuerung des Risikos ausführlich erläutert und Modelle für deren korrekte Bewertung vorgestellt. Die entsprechenden Bewertungsmodelle werden ebenfalls mit Hilfe von Excel-Modellen umgesetzt.

  • Die Ableitung der optimalen Risikoexposure

    Die Kenntnis der aktuellen Risikoexposure und die Kenntnis der Instrumente zu deren Veränderungen ergeben wenig Sinn, wenn eine Vorstellung der „optimalen“ Risikoexposure fehlt. Deshalb wird ausführlich dargelegt, welche Vor- und Nachteile sich bei unterschiedlichen Risikoexposures ergeben und wo diese genau zu finden sind. Dabei wird deutlich, dass der Vorteil aus einem angemessenen Risikomanagement entgegen landläufiger Meinung nicht daraus besteht, durch Zufall und Glück aus einer Wette mit Derivaten ex post einen hohen Gewinn zu realisieren.

    Niemand kann die Entwicklung von wichtigen Risikofaktoren wie Zinsen, Wechselkursen und Energiepreise genau hervorsagen. Deshalb geht es beim Risikomanagement vielmehr darum, vor der entsprechenden Realisierung des Ölpreises, Wechselkurses etc. als „Würfelversuch“ die gewünschte Rendite-Risiko-Beziehung herzustellen.

    Lernen Sie die tatsächlichen ex ante Benefits von Risikomanagement (z. B. Erzielung von Steuerersparnissen, Verringerung von künftigen Insolvenzkosten etc.) aus der Interaktion zwischen dem operativen Geschäft und den finanziellen Instrumenten zur Risikosteuerung abzuleiten.

  • Konkrete Ausgestaltung des Risikomanagements

    In diesem Themenblock geht es darum, die Wirkung verschiedener Absicherungspolitiken und Hedging-Strategien auf die relevanten Zielgrößen zu erfassen und zu quantifizieren. Es werden einige Standard-Strategien wie z. B. varianzminimierendes Hedging oder Zero-Cost-Strategien mithilfe von Optionen vorgestellt und diskutiert.

    Die Teilnehmenden entwickeln selbst ein Excel-Simulationsmodell mit dessen Hilfe die Effekte unterschiedlicher Strategien auf die Entwicklung des künftigen unsicheren EBIT modelliert und deren Effekt auf den aktuellen Unternehmenswert quantifiziert wird.

Tickets
1.094,80
Normalpreis
netto 920,00 €
Ihr Referententeam
Prof. Dr. Bernhard Schwetzler
Lehrstuhlinhaber für Finanzmanagement an der Handelshochschule Leipzig (HHL)
Handelshochschule Leipzig (HHL)
Lehrstuhlinhaber für Finanzmanagement an der Handelshochschule Leipzig (HHL)
Dr. Maximilian Schreiter
Assistant Professor für M&A im Mittelstand an der Handelshochschule Leipzig (HHL)
Handelshochschule Leipzig (HHL)
Assistant Professor für M&A im Mittelstand an der Handelshochschule Leipzig (HHL)
Veranstaltungsdetails
Partner
Ansprechpartnerin

Konzeption / Inhalt: 

Anne Bieler-Brockmann M.A. 

Tel.: +49 211 – 210 911 – 45 

E-Mail: a.bieler-brockmann@fachmedien.de